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Imara

Imara ist eine wunderschöne Mischlingshündin, die Mitte Oktober aus Rumänien zu uns nach Deutschland kam.

Imara hat eine Schulterhöhe von etwa 50 cm und wurde auf 5-6 Jahre geschätzt.

Sie läuft ruhig und gut an der Leine mit und zeigt nur  manchmal in fremden Situationen noch Unsicherheiten.

Vom  Typ her bringt Imara aber eine selbstbewusste Gelassenheit mit und kann im Umgang mit fremden Hunden auch schon mal etwas zickig sein.

Menschen begegnet die kastrierte Hundedame freundlich und genießt Streicheleinheiten sehr.

Wir sind aber sicher, dass sie nach einer Eingewöhnungszeit im neuen Zuhause auch Wachambitionen zeigen wird.

Für Imara suchen wir ein Zuhause am Rande der Stadt, möglichst mit Garten. Ein Zweithund darf gerne vorhanden sein.

Leishmaniosebefund steht noch aus!


Atos

Warum will mich denn Keiner??

Er ist immer ein bischen rund, frisst für sein Leben gern und ist ein großer Menschenfreund.

Der Staffordmischling Atos wurde im Mai 2018 im Tierheim abgegeben, weil seine Familie ihn ohne  Erlaubnis vom Ordnungsamt gehalten hatte..

Seit dem wartet der neunjährige Rüde vergeblich auf einen Interessenten.

Dabei mag man es als Senior doch gern ein bischen ruhiger und gemütlicher.

Und kuscheln würde Atos am liebsten den ganzen Tag!

Der Gemütshund ist mit Kindern aufgewachsen und ist  vom Typ her eher ein Couchpotato, als ein Marathonläufer, läuft brav an der Leine und bleibt stundenweise alleine.

Mit anderen Hunden ist Atos leider nicht verträglich, ignoriert sie aber auf Spaziergängen weitgehend.

Interessenten brauchen in NRW die Halteerlaubnis vom Ordnungsamt.

An das tragen eines Maulkorbs ist Atos gut gewöhnt.

 

 


Nalani

Als das fünf Monate alte, kleinbleibende Hundemädchen Nalani  Ende Oktober aus der Smeura zu uns nach Bielefeld kam,  bestand sie nur aus Angst und bemühte sich ständig einen möglichst großen Abstand zu den Tierpflegern einzuhalten.

Inzwischen ist einige Zeit vergangen.

Nalani ist immer noch sehr vorsichtig, aber sie hat deutliche Fortschritte gemacht.

Dabei hat sie sich viel von den anderen Hunden abgeschaut und scheint inzwischen zu der Ansicht gekommen zu sein, dass die Zweibeiner doch nicht so gefährlich sind, wie anfangs gedacht.

Trotzdem muss die Kleine noch sehr viel lernen und stellt einen hohen Anspruch an Geduld und Sachverstand des neuen Besitzers.

Interessenten sollten über einen sicher eingezäunten Garten, in einer eher ruhigen Wohngegend  und einen zweiten Hund verfügen.


Max

Max ist ein 9-jähriger Hovawart-Schnauzer-Mischling, der Anfang August schweren Herzens im Tierheim abgegeben wurde.

Der hübsche, kastrierte Rüde ist jagdlich äußerst ambitioniert. Hier hat er sich nicht nur auf Rehe und Hasen eingeschossen, sondern hält leider auch Katzen und Autos für jagdbar. In der Vergangenheit zeigte sich, dass er auf andere Hunde an der Leine recht ungehalten reagiert – dies lässt sich bei klarer Führung aber gut in den Griff bekommen.

Für Max suchen wir ein Zuhause ohne andere Hunde, Kleintiere und Kinder; bestenfalls bei einer Einzelperson. Bei Besuch muss es die Möglichkeit geben Max zu separieren, denn hier will er genauestens kontrollieren wer sich wann wie bewegt.

Max ist in seiner Grundhaltung ein eher unsicherer Rüde, der aber dazu neigt in für ihn bedrohlichen Situationen das Ruder zu übernehmen. Der zukünftige Halter muss also klare Strukturen vorgeben und Max deutlich machen, dass der Mensch Verantwortung übernimmt und nicht der Hund.

Wer bereit ist Max ein neues Zuhause zu geben, wird merken, dass er sich intensiv an seine Bezugsperson bindet. Er hat einen guten Grundgehorsam, geht meist entspannt an der Leine und bleibt problemlos allein. Max wird aufgrund seines ausgeprägten Jagdverhaltens und seiner Abneigung gegenüber fremden Hunden mit Maulkorb geführt. Aufgrund einer Futtermittelallergie bekommt Max spezielles Futter.


Sena
Volga

Sena & Volga

Die beiden Mischlingsmädchen Volga und Sena sind 5 Monate alt und müssen noch viel lernen.

Vermutlich sind sie eher reizarm aufgewachsen, da sie auf neue Eindrücke noch sehr unsicher  reagieren. Umso dringender sollte hier Versäumtes nachgeholt werden.

Positive Erfahrungen sind in der Sozialisierungsphase besonders wichtig und tragen dazu bei Selbstvertrauen zu entwickeln und Ängste zu überwinden.

Dabei kann ein zweiter souveräner Hund sehr hilfreich sein, aber auch der Hundeführer selbst, sollte  durch unaufgeregtes, ruhiges, sowie bestimmtes  Verhalten  dazu beitragen den Hunden Sicherheit zu vermitteln.

Volga und Sena werden mittelgroß und sind nicht berufstätige Interessenten geeignet.


reserviert

Keira

Keira ist eine zarte, etwa 40 cm hohe Mischlingshündin, die zusammen mit Salasi und M. Jackson aus Gran Canaria zu uns nach Bielefeld kam.

Sie war auf Gran Canaria bei einer Familie aufgewachsen, die jedoch sehr schnell das Interesse an dem Hund verloren hatten.

Im Alter von nur 7 Monaten, drohte ihr die Tötungsstation, glücklicherweise bekam sie aber einen freien Platz bei Gran Canaria Pets und kam mit Flugpaten nach Deutschland.

Keira ist eine sensible Hundedame, die auf die neue Umgebung im Tierheim  sehr unsicher und gestresst reagierte, aber Menschen gegenüber schnell sehr zutraulich und anschmiegsam wird.

Sie ist gut als Zweithund geeignet und sollte  eher in eine ruhigere Wohngegend vermittelt werden.

 

 


Jimmy

Der vierjährige Boxerrüde Jimmy wurde Ende Oktober im Tierheim abgegeben

Er soll, laut Angabe der Vorbesitzer, bis zu einem Angriff durch einen anderen Hund, ein netter, unkomplizierter und auch verträglicher Vierbeiner gewesen sein.

Seit dem Beißvorfall, bei dem Jimmy erheblich verletzt wurde, hatte er sich jedoch auffallend verändert.

Jimmy zeigte plötzlich nicht nur Hunden, sondern auch Menschen gegenüber, ein deutliches Mißtrauen, verbellte diese bei Annäherung und ließ sich von fremden Menschen nicht mehr sofort anfassen.

Weil er auch das Kleinkind der Familie angeknurrt hatte, wurde er letztlich im Tierheim abgegeben.

Was der kastrierte Rüde nun braucht, ist einen ruhigen, klaren und besonnen Hundeführer, dem es mit seiner Ausstrahlung gelingt, dem Hund die fehlende Sicherheit zu vermitteln und ihm gleichzeitig auch Grenzen zu setzen.

Jimmy ist bei Bezugspersonen sehr verschmust und ein absoluter Kuschelkönig! Er bleibt stundenweise alleine, fährt gern Auto und ist an Katzen gewöhnt.


reserviert

Lilo

Am 30.10. wurde an der Elsternstr. in Bielefeld dieser knapp kniehohe Terriermischling aufgefunden.

Er wurde auf den Namen Lilo getauft und ist etwa 3 Jahre alt.

Lilo trug ein blaues Geschirr und ein schwarzes Flohhalsband, so dass die Tierheimmitarbeiter zunächst davon ausgingen, dass der Rüde nur ausgebüchst war.

Doch bis heute meldete sich niemand, der den Findling vermisst.

Lilo ist ein sehr anhänglicher Vierbeiner, der nur die ersten Tage etwas eingeschüchtert war, inzwischen aber deutlich aufgetaut ist.

Er ist ganz sicher stubenrein und an das Leben in einer Wohnung gewöhnt.

Da nicht bekannt ist, ob Lilo zuvor mit Kindern Kontakt hatte, sollte er vorsichtshalber nicht zu Kleinkindern vermittelt werden.

Interessenten können Lilo bei einem Probetag gerne näher kennen lernen.



reserviert

Bonita

Die 7 Monate alte Mischlingshündin Bonita hat derzeitig  eine Schulterhöhe von 35 cm und wiegt 6,8 kg.

 Sie ist eine muntere und pfiffige Hundedame ohne Berührungsängste und gut als Anfänger- und Familienhund geeignet.

 Bonita ist verträglich mit Artgenossen, weiss sich aber durchaus gut in den Vordergrund zu spielen, um möglichst viel Aufmerksamkeit für sich zu erhaschen.

Eine weitere Hündin sollte im Haushalt nicht vorhanden sein, da Bonita bei weiblichen Artgenossen schnell mal zickig wird.

 An der Grunderziehung der jungen Hündin muss noch gearbeitet werden, deshalb sollten  Neubesitzer ausreichend Zeit einplanen.

 

 

 



reserviert

Diva

Die fünfjährige Diva ist ein Sheltie Mischling und hat eine Schulterhöhe von knapp 40cm.

Sie wurde aus familiären Gründen Mitte Oktober im Tierheim abgegeben.

Die hübsche Hündin beansprucht viel Aufmerksamkeit und macht ihrem Namen alle Ehre, da sie sich selbst als den Mittelpunkt der Welt betrachtet.

Ganz nach dem Motto,“ hier komme ich, Diva, habt mich alle lieb“, bewältigt sie den Tierheimalltag und muss doch oft zurückstecken, da sie eben derzeit nur ein Hund von vielen ist, den es zu betreuen gilt.

Diva ist immer ein bischen aufgeregt, sehr anhänglich, aufmerksam und auch jagdlich interessiert.

Zu Kleintieren sollte sie deshalb nicht vermittelt werden.

Freilaufend ist sie verträglich mit allen Artgenossen, hat aber an der Leine die Angewohnheit erst mal zu pöbeln.


Bolle

Bolle ist das perfekte Beispiel dafür, was passieren kann, wenn ein Junghund einen schlechten Start ins Leben hat.
Bolle kommt ursprünglich aus Spanien und hat leider bereits mehrmals sein Zuhause wechseln müssen. Dies führte dazu, dass er nie irgendwo ankommen konnte. Daraus entwickelte Bolle das Verständnis, dass er alles selber regeln muss. Dies überfordert den gerade mal 6 Monate alten Mischlingsrüden, denn auf ihm lastet eine Verantwortung, der er nicht gewachsen ist.
Daraus resultieren auch einige seiner Probleme. Bolle schafft es nur schwer zur Ruhe zu kommen und besitzt eine sehr geringe Frustrationstoleranz. Gleichzeitig gerät er schnell in einen hohen Erregungslevel und verliert dann die Nerven. Dies ist besonders bei Hundebegegnungen zu beobachten, in denen er sich so sehr aufregt, dass ein Korrigieren durch den Menschen dazu führt, dass sich der Frust bei selbigem entlädt. Aus diesem Grund ist Bolle an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt, um gefahrlos mit ihm arbeiten zu können. Dadurch sind auch Gruppenspaziergänge und der gemeinsame Auslauf mit anderen Hunden bei der richtigen Führung problemlos möglich.

In seiner Grundhaltung ist er ein sehr menschenfreundlicher und gelehriger Geselle. Er bindet sich sehr an seine Bezugsperson, arbeitet gerne mit dieser und möchte gefallen.
Trotz seiner grundsätzlich freundlichen Einstellung gegenüber Kindern soll er aufgrund seines Verhaltens in ein Zuhause ohne Kleinkinder vermittelt werden. Auch Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause leben, da er diese etwas zu interessant findet.
Seine neuen Besitzer sollten Hundeerfahrung mitbringen und in der Lage sein in Situationen in denen er sich "hochfährt" die nötige Ruhe einzubringen und ihn zugleich möglichst gar nicht erst so "hochfahren" zu lassen.
Da er noch nicht so gut allein bleiben kann, sollte man sich zu Beginn viel Zeit dafür nehmen ihm dies beizubringen.
Vermittelt man Bolle die nötige Sicherheit und nimmt ihm die Verantwortung ab ist er ein treuer, angenehmer Begleiter.

Bolle befindet sich auf einer Pflegestelle. Er wird über den Verein "Hope for Home" vermittelt. Kontakt wird über das Tierheim hergestellt.


Zinto

Der ehemalige rumänische Straßenhund Zinto ist im Umgang mit seinen Menschen ein absolut unkomplizierter, anhänglicher und freundlicher Vierbeiner.Er ist stubenrein, bleibt stundenweise alleine und ist ein aufmerksamer und auch fröhlicher Begleiter.

Aber Zinto zeigt auch ein sehr territoriales Verhalten. Das bedeutet, dass er Menschen, die ihm bedrohlich erscheinen, nicht ohne weiteres ins Haus lässt, oder aber auch manchmal Passanten auf Spaziergängen bedroht und vertreiben möchte.

Da Zinto in der Vergangenheit auch schon einen Radfahrer gebissen hat, bekam er die Auflage, auf Spaziergängen sicherheitshalber einen  Maulkorb zu tragen.

Daran ist der mittelgroße Hund inzwischen gut gewöhnt und dies bedeutet auch für seinen Besitzer   einen entspannten Umgang bei der Begegnung mit fremden Menschen.

 

Betonen möchten wir aber ausdrücklich, das Zinto  nicht grundsätzlich auf alle  fremden Menschen unfreundlich reagiert. Von vielen Menschen lässt er sich, nach freundlicher Ansprache, sofort und gerne auch anfassen.


Kuddel

Der 8-jährige Leonberger-Mix Kuddel kam Mitte September zu uns und ist nun auf der Suche nach einem passenden Zuhause.

Kuddel hat lange Zeit als Hofhund gelebt und genau das soll er auch wieder werden. Für den kuscheligen Riesen suchen wir einen Hof oder ein großes Grundstück mit Familienanschluss. So gerne er bei seinen Bezugspersonen ist, so toll findet er es auch, sich draußen aufzuhalten und einfach seine Runden zu drehen. Kuddel sucht ein Zuhause ohne Kinder.

Über eine vorhandene souveräne Hündin würde er sich – wenn die Chemie stimmt – sicherlich freuen.

Leider wurde bei Kuddel eine Perianalfistel diagnostiziert, weshalb er vermutlich sein Leben lang auf Tabletten angewiesen ist. Gern beraten wir sie diesbezüglich.

Wer möchte diesem liebenswürdigen Hundesenioren noch ein schönes Zuhause geben?


Bolle

Der ca. 4-jährige Boxer-Pointer-Mischling Bolle kam Mitte August vom Tierheim Wunstorf zu uns nach Bielefeld. Dort verbrachte er bereits zwei Jahre, nachdem er als Fundhund dort ankam.

Bolle bindet sich intensiv an seine Bezugsperson und zeigt dann einen deutlichen Schutztrieb. Aus diesem Grund wird Bolle bei Spaziergängen und in der Öffentlichkeit mit einem Maulkorb gesichert.

Er hat einen stark ausgeprägten Jadgtrieb und wird auch bei fliegenden Ressourcen wie Stöckchen oder Bällen recht ungehalten. Bei der Kopfarbeit ist er ein ganz Großer - gern würde er seine Energie im neuen Zuhause in Aktivitäten wie Mantrailing abbauen.

Der hübsche Rüde ist verträglich mit Artgenossen und läuft bei uns in einer größeren Hundegruppe mit. Über eine vorhandene Hündin im neuen Zuhause würde er sich sehr freuen.

Für Bolle suchen wir verantwortungsvolle Besitzer, die ihm durch eine klare Führung zeigen, dass er keine Verantwortung übernehmen muss. Ein strukturierter Alltag wird Bolle helfen Ruhe zu finden. An das Alleinbleiben muss er in kleinen Schritten gewöhnt werden.


Lilly

Die 2-jährige Lilly kam Anfang August zu uns und ist nun auf der Suche nach einem Zuhause für immer.

Lilly soll eine Mischung aus Australian Shepherd und Labrador sein. Wir vermuten, dass auch eine Portion Harzer Fuchs in ihr steckt. Aufgrund dieser Rassenzusammensetzung ist Lilly voller Arbeitseifer, lernt schnell und hat Spaß daran mit ihrer Bezugsperson neue Dinge zu erleben.

Die Langhaarhündin ist mit Rüden und souveränen Hündinnen verträglich und genießt die Zeit in unserer Hundegruppe. Nach einer Eingewöhnungszeit kann sie 4-5 Stunden allein bleiben.

Nun bringt Lilly aber auch ein Köfferchen voll mit Besonderheiten mit. Schon als Welpe zeigte sie sich ängstlich aggressiv und zeigte erste Tendenzen einer Futteraggression. Lilly geht bei Begrenzung jeglicher Art in Angriff über. Routinehandlungen wie An- und Ableinen, Bürsten, Abtrocknen, etc. sind starke Auslöser. In Situationen in denen Lilly sich in einer hohen Erregungslage befindet, muss der Mensch einen langen Atem haben um sie wieder herunter zu fahren.

Ressourcen wie ihr Körbchen und Futter beansprucht sie für sich und äußert deutlich ihren Unmut, wenn sie sie bedroht sieht.

Für Lilly wünschen wir uns ein Zuhause ohne Kinder und Kleintiere, dafür gern mit einem vorhandenen Rüden. Ein strukturierter Tagesablauf und eine klare Führung werden Lilly helfen auch in für sie stressigen Situationen wieder Ruhe zu finden.


Kedi

Die dreijährige türkische Kangalhündin Kedi wurde Anfang July im Tierheim abgegeben, weil es Beschwerden aus der Nachbarschaft gegeben hatte.

Leider gibt es immer wieder große Probleme, wenn Herdenschutzhunde in eng besiedelten Wohngegeneden gehalten werden, da sie naturgemäß auch hier ihr starkes Territorialverhalten, sprich den Schutz von Haus und Hof, ausleben müssen.

Kedi hatte seit der 8 Woche bei Ihrer Familie gelebt und ist auch an Kinder gewöhnt. Da sie vom Garten aus alle vorbeigehenden Passanten  verbellt hatte, fühlten sich umliegende Nachbarn gestört.

Kangaltypisch hatte Kedi ihr Revier auch auf das Gebiet außerhalb ihres Gartens ausgeweitet und fremde Hunde auf Spaziergängen durch entsprechendes Gebärden versucht zu vertreiben.

Dieser Umstand hatte dazu geführt, das Kedi in der letzten Zeit nur noch nachts ausgeführt wurde, um Stress bei Hundebegegnungen zu vermeiden.

Kedi ist im Umgang mit vertrauten Menschen sehr freundlich, aber wie alle Herdenschutzhunde eine selbstständige Persönlichkeit, von der nur sehr bedingter Gehorsam zu erwarten ist.

Kedi kann nur in eine ländliche Umgebung vermittelt werden. Ein größeres Grundstück, das sie bewachen darf, ist dabei unerläßlich. Ein zweiter Hund kann gerne vorhanden sein.


Möhrchen

Vielleicht erinnerte seine Fellfärbung den Besitzer an eine Karotte, so dass der Dackelmischling seinerzeit zu dem ungewöhnlichen Namen Möhrchen kam.

Möhrchen ist 11 Jahre alt. Sein Besitzer, ein älterer Herr war sehr schwer erkrankt, so dass der Hundesenior von Angehörigen Ende Oktober ins Tierheim gebracht wurde.

Eine Neuvermittlung scheiterte leider, da sich zeigte, dass der selbstbewusste, aber auch sehr, sehr anhängliche Dackelmischling, seine Interessen stark vertritt.

Reglementierungen lässt er nur sehr eingeschränkt zu, und wir gehen davon aus, das sein Besitzer in der Vergangenheit immer wieder Kompromisse eingegangen ist um eventl. Beißvorfälle zu vermeiden.

Weil eine Neuvermittlung derzeit fast aussichtslos erscheint, darf sich Möhrchen am Vormittag frei im Verwaltungstrakt und Büroräumen des Tierheims bewegen. Zur Sicherheit ist er an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt worden und toleriert ihn gut.

Er vermisst eine feste Bezugsperson, einen Menschen, der nur für ihn da ist. Darum wollen wir nichts unversucht lassen, vielleicht doch noch  einen adäquaten Altersruhesitz für ihn  zu finden.

Ein Zusammenleben mit ihm ist bei Beachtung einiger Regeln und mit einem Maulkorb durchaus möglich.

Bei Interesse beraten und informieren wir Sie gern!


Leonidas

Der einjährige Leonidas, genannt " Leo" wurde wegen Überforderung im Tierheim abgegeben. Man könnte sagen, er ist seinen Besitzern sprichwörtlich über den Kopf gewachsen.

 Mit 4 Wochen wurde er als angeblicher Labrador-Mischling von der Straße gerettet. Mittlerweile ist sicher, dass es sich bei Leonidas um einen Herdenschutzhund handelt. Herdenschutzhunde sind in einer engen Wohnsiedlung eindeutig fehl am Platz und so entstanden bereits früh Probleme mit Leonidas.

 Leonidas bewacht Haus und Hof und sollte daher in seinem neuen Zuhause dieser Aufgabe nachgehen können. Es ist wichtig, dass man die Möglichkeit hat ihn bei Besuch wegzusperren. Da er in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er sich eine Bezugsperson aussucht, wäre ein Zuhause bei einer Einzelperson empfehlenswert. Er versteht sich sehr gut mit Artgenossen und so wäre ein bereits vorhandener Hund wünschenswert.

 

 

 

 


Bobby und Daisy

Die fast 2-jährige Mischlingshündin Daisy und der 7-jährige Schäferhundmischling Bobby haben sich im Tierheim kennen und lieben gelernt. Die beiden verbindet nicht nur ihr Herkunftsland Rumänien, auch charakterlich sind sie sich sehr ähnlich.

Für das charmante Duo suchen wir bestenfalls ein gemeinsames Zuhause, gern auf einem Grundstück, das sie gemeinsam bewachen können. Dieser Aufgabe würden sie mit Bravour nachkommen, denn so loyal und anhänglich die beiden bei ihrer Bezugsperson sind, so skeptisch sind sie bei fremden Menschen.

In ihrem neuen Zuhause muss es deshalb die Möglichkeit geben, sie bei Besuch wegzusperren.

Leider bringen beide Hunde körperliche Beeinträchtigungen mit. Daisy’s Hüftproblem und Bobby’s Fehlstellung der Hinterläufe werden in ein paar Jahren für Arthrose sorgen. Aus diesem Grund wünschen wir uns ein möglichst ebenerdiges Domizil für die beiden.

Im Umgang mit anderen Hunden ist Daisy sehr selbstbewusst und zeigt deutlich, wo bei ihr der Spaß aufhört. Dies bezieht sich aber größtenteils auf ihr Verhalten in einem Rudel. Bei Hundekontakt auf Spaziergängen, versteht sie sich gut mit Artgenossen.

Der stattliche Rüde kann momentan nur mit einem Maulkorb spazieren geführt werden. Denn auch unterwegs, passt er ganz schön auf seine Bezugsperson auf und versucht alles auf Abstand zu halten, was bedrohlich sein könnte. Seiner Meinung nach sind das hauptsächlich Fahrräder, Mofas und Menschen, die Frauchen oder Herrchen zu nahe kommen.

Bobby würde sich in seinem neuen Zuhause auch über die Gesellschaft einer souveränen  Hündin freuen, sollte es nicht möglich sein, dass er mit seiner Herzdame Daisy auszieht.

Natürlich können sich Interessenten auch nur für einen der beiden melden.

 

 


Muffy

Der knapp kniehohe  Mischlingsrüde Muffy kam ursprünglich zusammen mit seiner Schwester von Gran Canaria zu uns nach Bielefeld.

Er fand schnell ein Zuhause wurde jedoch Ende Juni ins Tierheim zurückgebracht, weil er seine Familie mit einer an den Tag gelegten Hyperaktivität an die Grenzen ihrer Geduld brachte. Unermüdlich forderte der Jungspund Beschäftigung und Aufmerksamkeit, zwickte bei Nichtbeachtung in die Füße und knabberte Möbel und Teppiche an.

Muffy ist 7 Monate alt und hat noch keine Grunderziehung. Er ist sehr verträglich mit Artgenossen, aber im Umgang mit ihnen auch etwas aufdringlich und manchmal respektlos.

Was der quirlige Sausewind jetzt braucht ist neben einer konsequenten Erziehung, eine klare Tagesstruktur mit festen Ruhezeiten. Hierbei kann die Gewöhnung an eine Transportbox sehr hilfreich sein.

 

Muffy befindet sich im Tierheim Wunstorf. Interessenten können sich gern dort melden unter der Telefonnummer 0 50 31 / 68 555


Miriam

Die mittelgroße Mischlingshündin Miriam wurde wegen einer schweren Erkrankung ihres Besitzers Anfang März ins Tierheim zurückgebracht.

Die anhängliche Hündin hat zuvor auf einem ländlichen Anwesen gelebt, sich aber gerne auch mal selbstständig gemacht.

Kein Zaun konnte die gelegentliche Freiheitsliebe des Hundes bremsen, da Miriam ein Spezialist im überklettern von selbst sehr hohen Zäunen ist.

Eventuell wäre sie deshalb in Zukunft besser in einer Wohnung ohne Garten untergebracht. Miriam ist im Haus sehr ruhig und bellt kaum. Sie hatte immer einen eigenen Sessel zur Verfügung, den sie über alles geliebt hat. Im Haus bleibt sie problemlos stundenweise allein und fährt gerne Auto.

Mit anderen Hunden ist „Miri“ nicht immer verträglich und auch für eine Familie mit Kindern ist sie nicht geeignet. Ihr Besitzer konnte den Hund per Pfiff stets gut abrufen und auf Spaziergängen auch ableinen.


Rocky

Der dreieinhalb jährige Pekinese Rocky, weiß genau was er will.

Rocky hat seine Besitzer gut erzogen und so wurde ein Zusammenleben für ihn und seine Menschen unmöglich. Wenn Rocky etwas für sich beansprucht oder Jemand nicht nach seiner Nase tanzt, zeigt er das sehr deutlich und es kann passieren das er dabei Verletzungen verursacht. Bei Menschen die er kennt, ist der kleine Knabe ein wirklich anhänglicher und lustiger Geselle. Seiner Bezugsperson folgt er am liebsten auf Schritt und Tritt.

Ideal für Rocky wären Menschen die bereits Erfahrungen mit Pekinesen und ihren Eigenarten haben. Rocky braucht klare Regeln und eine konsequente Führung. Da Kinder das Ausdrucksverhalten von Hunden noch nicht richtig lesen können, sollten die in seinem Zuhause lieber nicht vorhanden sein. 



Eine Liste mit Tierpensionen, die vom Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt tierschutzrechtlich geprüft wurden finden Sie hier:

Tierpensionen