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Timmy

Der stattliche, 7-jährige Timmy ist auf der Suche nach seinem Für-Immer-Zuhause, nachdem er bereits mehrfach umziehen musste.

Timmy verfügt über einen guten Grundgehorsam, geht gerne Spazieren und freut sich, wenn er etwas mit seinem Menschen zusammen erarbeiten kann. Er ist einfach gern dabei.

Jedoch ist Timmy nicht der klassische Kuschelhund. Er mag sich nicht gern körperlich einschränken lassen. Ressourcen wie Futter oder Spielzeug sind ihm sehr wichtig.

Jagdlich ist er äußerst ambitioniert, weshalb in seinem neuen Zuhause keine Kleintiere oder Kinder vorhanden sein sollten. Über eine vorhandene souveräne und ihm körperlich gewachsene Hündin würde er sich sicher freuen.

Für Timmy wünschen wir uns ein Zuhause mit einem großen eingezäunten Grundstück, dass er bewachsen soll und darf. Es muss die Möglichkeit geben, ihn bei Besuch zu separieren.

Timmy ist nicht für ein Zusammenleben in der Wohnung geeignet.

Die Vermittlung läuft über die "Hundenothilfe OWL", da Timmy ein Pensionsgast bei uns ist.


Mailow

Mailow ist ein 4,5-jähriger Staffordshire Terrier, der Anfang Januar aus einem anderen Tierheim zu uns kam,  wo er bereits knapp 2 Jahre auf ein neues Zuhause wartete.

Hier zeigt sich Mailow Fremden gegenüber etwas skeptisch, lässt sich aber schnell davon überzeugen, dass man ihm nichts Böses will. Er geht gut an der Leine, lernt gern und orientiert sich an seiner Bezugsperson. Der unkastrierte Rüde braucht eine klare Führung und deutliche „Spielregeln“ an die er sich halten muss.

Für Mailow suchen wir Rassekenner und – liebhaber ohne andere Tiere und Kinder. Im Freilauf ist er gut mit Hündinnen verträglich. In der Wohnung verhält er sich angenehm ruhig und bleibt nach einer Eingewöhnungszeit stundenweise allein.

Interessenten können sich gern im Tierheim melden und vormerken lassen. Momentan versuchen wir jedoch noch einiges zu seiner Vorgeschichte in Erfahrung zu bringen, weshalb er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgegeben werden kann.


Hera

Die ca. 2 Jahre alte Dobermann-Hündin Hera kam ursprünglich im Oktober 2018 als Fundhund zu uns ins Tierheim und fand wenige Wochen später ein neues Zuhause. Leider scheiterte die Vermittlung, weshalb sie Ende Dezember wieder abgegeben werden musste.
Hera hat bisher leider nicht viel kennen gelernt und auch in der Grunderziehung wurde einiges versäumt, was sie jetzt dringend nachholen sollte. Sie arbeitet gerne mit dem Menschen, braucht aber auch klare Regeln und Strukturen, damit sie diese akzeptiert.


Wir haben bereits begonnen die Leinenführigkeit mit ihr zu trainieren und sie wurde an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnt. In der Vergangenheit zeigte sich, dass sie bei Hundebegegnungen an der Leine sehr „hochfährt“ und auch dazu neigt, sich im Übersprung umzudrehen und dem Hundeführer ins Bein zu tackern. Hera lernt bei uns, dass sie das natürlich nicht darf und es viel bessere und deutlich entspanntere Alternativen in diesen Momenten gibt. Ihre neuen Besitzer müssen hier Zeit und Geduld investieren.


Für Hera wünschen wir uns nun Menschen, die gerne mit ihr arbeiten wollen und Regeln konsequent durchsetzen. Da sie bisher noch nicht alleine bleiben kann, sollte in ihrem neuen Zuhause erstmal immer jemand da sein um sie Schritt für Schritt ans Alleinsein zu gewöhnen. Kinder sollten im neuen Zuhause nicht wohnen. Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass Hera sich über einen souveränen Rüden als Kumpel freuen würde.


Luke

Der ca 5-6 jährige Dackelmischling Luke kam am 4.1. aus der Smeura in Rumänien zu uns nach Bielefeld.

Leider musste der Kleine bereits 2 Tage später wegen eines Darmvorfalls notoperiert werden. Tagelang war die Gefahr eines Rückfalls groß, doch am 14.1. durfte Luke von der Krankenstation zurück zu seinen Hundefreunden in einen Gemeinschaftszwinger umziehen.

Luke war überglücklich, hatte er doch tagelang reglos und tapfer mit seiner ungemütlichen Halskrause ausgeharrt.

Luke ist ein sehr zurückhaltender und noch etwas furchtsamer Vierbeiner, aber unglaublich lieb und geduldig!

Er wäre ein guter Zweit - und Rentnerhund. Seine Umgebung sollte eher ruhiger sein.


Cookie

Die wadenhohe Terriermischlingshündin Cookie ist erst 9 Monate alt und wurde zuvor an einem Flughafen zum Kauf angeboten.

Tierschützer nahmen Cookie in ihre Obhut und stellten schnell fest, dass sie sich eine kleine Klette ins Haus geholt hatten.

Die weiß- graue Hündin ist extrem anhänglich und möchte am liebsten überall dabei sein. Wird ihr dies verwehrt, stimmt die Kleine schnell ein herzzerreißendes Geschrei an und ist außer sich vor Empörung.

Es versteht sich von selbst, dass Cookie derzeit nicht für berufstätige Interessenten geeignet ist und in kleinen Schritten an das Alleinebleiben gewöhnt werden muss.

Aber natürlich wäre das Hundemädchen auch gut als Bürohund geeignet, denn sie mag alle Menschen, ebenso wie  Artgenossen.

 

 


Dunja

Dunja, eine Labrador- Cane Corso-Mischlingshündin, wurde Anfang Januar aufgrund einer Allergie ihrer Besitzerin bei uns abgegeben. Die 2 Jahre alte und inzwischen kastrierte Hündin strotzt nur so vor Lebensfreude. Für Dunja scheint in allen Situationen die Sonne und mit der guten Laune steckt sie den ein oder anderen direkt an. 

Sie zeigt sich bei uns bisher sehr lieb, verträglich mit Artgenossen, temperamentvoll - nur etwas mehr Erziehung könnte nicht schaden. Dunja hat richtig Spaß am Lernen und aus ihr kann man sicherlich schnell einen Vorzeigehund machen. 

Wir suchen nun Leute, gerne auch ambitionierte Anfänger, die ihr den Feinschliff in Sachen Grundgehorsam und Leinenführigkeit verpassen wollen. Dunja kann stundenweise alleine bleiben und kann gerne zu einem souveränen Rüden vermittelt werden. Kinder sollten schon standfest sein, da sie manchmal dazu neigt zu stürmisch zu sein.


Sammy

Sammy ist ein 6 Jahre alter Australien Shepherd Rüde, der Ende Dezember aus familiären Gründen im Tierheim abgegeben werden musste. 

Der hübsche Rüde weist in vielen Hinsichten die typischen Charaktereigenschaften eines Aussies auf. So ist er Fremden gegenüber erstmal reserviert, taut aber dann schnell auf und genießt Streicheleinheiten. Auf seine Menschen passt Sammy ganz genau auf, weshalb es in der Vergangheiten mit Fremden zu einem Beissvorfall kam, woraufhin er auch zum Wesenstest musste. Diesen hat er bestanden, dennoch sollte man seinen Schutztrieb nicht unterschätzen, ihn dementsprechend absichern und weiterhin an diesem Verhalten arbeiten.

Sammy ist bei seinen Besitzern ein freundlicher und umgänglicher Rüde, der gerne lernt, Spaziergänge genießt und auch gerne mit netten Hündinnen tobt. Er fährt gut im Auto mit und kann problemlos stundenweise alleine bleiben. 

Für den hübschen Kerl suchen wir nun Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln und weiterhin an seiner Erziehung arbeiten. Gegen eine Hundefreundin im neuen Haushalt hätte er vermutlich nichts einzuwenden.



reserviert

Floh

Die zweijährige Schnauzermischlingshündin Floh wurde Anfang Januar im Tierheim Bielefeld aufgenommen  und hatte bis dahin mit 6000 weiteren Hunden in der Smeura  in Rumänien gelebt.

Floh hat eine Schulterhöhe von etwa  50 cm. Sie war zu Anfang sehr schüchtern, gewinnt aber jeden Tag ein wenig Selbstsicherheit dazu.

Die bärtige Hundedame läuft schon recht gut an der Leine mit, genießt Streicheleinheiten in vollen Zügen und immer öfter lässt sich auch „ der Schalk im Nacken“ mal kurz blicken.

So wird sie sicherlich noch ein bischen „auspacken“, wenn sie  denn erstmal richtig angekommen und heimisch ist.

Floh ist verträglich mit Artgenossen, muss aber noch mit unseren in Deutschland üblichen Benimmregeln vertraut gemacht werden.


Alpha

Alpha wurde aufgrund von mangelnder Haltungsbedingungen vom Ordnungsamt sichergestellt und kam somit Ende November zu uns in Tierheim. Die 3,5-jährige Staffordshire-Terrier/Labrador-Mix Dame hat, so vermuten wir, in ihrem Leben noch nicht allzu viel kennen gelernt. Bei fremden Menschen entscheidet die Sympathie. Ist das Eis aber erst einmal gebrochen, zeigt sie sich sehr aufgeschlossen und anhänglich.

Für Alpha suchen wir neue Halter, die ihr das Hunde 1-x-1 näher bringen.Ihre neuen Besitzer sollten ihr klare Grenzen aufzeigen, da sie durchaus mehrmals testet, was ok ist und was nicht. In ihrem neuen Zuhause sollten keine weiteren Tiere und Kinder vorhanden sein. Da Alpha unter das Landeshundegesetzt fällt, müssen die Haltungsbedingungen erfüllt werden.


Anna

Tüddelige Hundeomi sucht Alters – WG!

Die Dackelmischlingshündin Anna hat mit ihren fast 13 Jahren schon ein langes Hundeleben hinter sich und viel erlebt.

Als Ihre Besitzerin im July 2018 verstarb kam die betagte Dackeldame zunächst bei einer Verwandten der Besitzerin unter. Weil es dort aber Probleme mit dem Vermieter gab, wurde Anna schließlich  im Tierheim abgegeben.

Fast taub und leider auch nicht mehr ganz stubenrein, dazu bei fremden Menschen zunächst etwas skeptisch, sind die Vermittlungschancen unserer Seniorin denkbar schlecht. Im Tierheim hat sie ihr Hundekörbchen in einem Mitarbeiterzimmer bekommen. Hier ist es etwas ruhiger und behaglicher als in der Zwingeranlage.

ABER….wie gerne wäre Anna noch einmal eine kleine Prinzessin! Ein kleiner Hund, der zwar alt, aber doch noch von jemandem verwöhnt und geliebt wird.

Oftmals ist sie durch die wechselnden Bezugspersonen verwirrt, weiß nicht so recht wohin, wenn ihr ein Hundekumpel gerade mal den Schlafplatz klaut….

Anna geht immer noch gerne spazieren und ist verträglich mit Artgenossen. Vielleicht sieht sie hier der richtige Mensch und möchte ihr einen schönen Altersruhesitz anbieten.

Ihr Zuhause sollte ebenerdig und möglichst mit einem kleinen Garten sein.

 

 


Tayo

Anfang Dezember wurde der Labrador-Spitz-Mischling bei uns im Tierheim abgegeben, nachdem er bereits schon mehrmals sein Zuhause gewechselt hatte. Der etwa kniehohe Rüde ist grade mal ein Jahr alt und hat bisher leider nicht viel gelernt, was dazu geführt hat, dass Tayo versucht alles zu regeln. Völlig überfordert mit sich und der Welt, kommt er nun langsam bei uns an und genießt es sehr, endlich nicht mehr alles entscheiden zu müssen/dürfen.

Tayo ist äußerst lernwillig, so dass er sich bei liebevollen aber konsequenten Menschen ganz bestimmt toll entwickeln wird, wenn er klare Regeln bekommt. Bei den vorherigen Besitzern gab es keine Grenzen für ihn, weshalb es auch dazu kam, dass er sich nicht mehr maßregeln lies und nach seinem Halter schnappte.

Im Freilauf zeigt er sich verträglich mit Hündinnen und Rüden, hier ist er zwar anfangs gerne etwas wilder und man muss ihn mal bremsen, aber danach geht es dann entspannt mit Spiel, Spaß und Zusammenliegen weiter. An der Leine neigt Tayo dazu auch mal zu pöbeln, lässt sich aber gut anleiten.

Wir suchen für ihn nun verständnisvolle, konsequente Menschen die ihm klare Grenzen aufzeigen und ihm das Hunde-1-Mal-1 nochmal ganz neu beibringen. Gerne kann er zu einem bereits vorhandenen souveränen Hund vermittelt werden. Kinder und Katzen sollten nicht im neuen Zuhause leben. Seine neuen Menschen sollten ausreichend Zeit für ihn haben, da er aktuell noch nicht alleine bleiben kann und auch ans Autofahren noch gewöhnt werden muss.


reserviert

Frau Fuchs

Die im April 2010 geborene Mischlingshündin Frau Fuchs kam Ende November zusammen mit 3 weiteren Hunden aus der Smeura in Rumänien zu uns ins Tierheim. Ihre Hundefreundinnen, haben mittlerweile ein Zuhause gefunden, nur für die kleine kastrierte Hundedame hat sich bisher niemand gemeldet.

Frau Fuchs ist anfangs zurückhaltend und lernt es bei uns grade Streicheleinheiten zu genießen, macht erste Schritte an der Leine und lernt die große weite Welt kennen. Die ca. 40cm große Hündin ist grundsätzlich verträglich mit anderen Hunden, neigt aber zu Futterneid.

Für sie wünschen wir uns einen ruhigen Haushalt mit geduldigen Menschen, die sie nicht sofort bedrängen sondern ihr Schritt für Schritt zeigen, wie schön das Leben bei uns ist. Kinder sollten in ihrem neuen Zuhause nicht leben, da ihr zu viel Trubel Stress bereiten würde. Über ein sicher eingezäuntes Grundstück würde Frau Fuchs sich sehr freuen.


Rocky

Der 4-jährige, kastrierte Pekinese sucht erfahrene Menschen, die bestenfalls im Umgang mit kleinen Sturköpfen geübt sind.

Bevor Rocky im März 2018 zu uns kam, war er alleinherrschender Prinz, der seine Besitzer immer gut im Griff hatte. Umso schockierter reagiert er nun, wenn Menschen mal nicht nach seiner Pfeife tanzen. Seinen Willen weiß Rocky durchzusetzen und wird dabei recht deutlich. Auch auf Ressourcen wie Spielzeug, Schlafplatz und Futter erhebt er Besitzansprüche. Der kleine Mann ist an das Tragen eines Maulkorbes gut gewöhnt – denn dieser ist zumindest in der Eingewöhnungszeit unverzichtbar. 

Rocky stellt gern in Frage und liebt es zu diskutieren. Nun suchen wir also jemanden, der sich auf ihn einlässt und für ihn der Fels in der Brandung ist. Denn tief in seinem Herzen sucht er nur jemanden, an dem er sich orientieren kann.

Hat man den Burschen mit dem großen Ego erst einmal  „geknackt“, so entpuppt er sich als lustiger und loyaler Witzbold. Er bindet sich eng an seine Bezugsperson und möchte gern Einzelprinz sein.

Für Rocky’s neues Zuhause wünschen wir uns eine Einzelperson ohne Kinder. Andere Hunde sollten nicht vorhanden sein, dafür arrangiert er sich gern mit vorhandenen, hundeverträglichen Katzen.

Im Freilauf ist Rocky äußerst verträglich mit Hündinnen und kastrierten Rüden und immer für ein ausgelassenes Spiel zu haben. Nach einer Eingewöhnungszeit bleibt Rocky stundenweise allein.


Canbeck

Der 2,5 Jahre alte, imposante Kangalmischling Canbeck sucht ein Zuhause bei Menschen, die Erfahrung mit Herdenschutzhunden haben.

Canbeck ist durchaus für eine reine Außenhaltung geeignet – dementsprechend muss ein großes, sicher eingezäuntes Grundstück vorhanden sein. Da er auf „seinem Grund und Boden“ rassebedingt sehr territorial ist, muss es eine Möglichkeit geben, ihn bei Besuch zu separieren.

Im Umgang mit Canbeck müssen Abläufe ritualisiert werden, damit er einer klaren Linie folgen kann.

Spaziergänge sind für ihn das Größte. Er ist gut leinenführig und unterwegs angenehm ruhig. Canbeck wird nicht zu Kindern vermittelt. Mit Hündinnen ist der große, kastrierte Rüde sehr verträglich.


Smilla

Ende Oktober wurde an der Altenhagenerstr. eine noch junge Rottweilerhündin beobachtet, die sich dort in einem eng begrenzten Arenal aufhielt.

Smilla, wie die Hündin später genannt wurde, war so scheu und verängstigt, dass sie letztlich mit Futter in einer Lebendfalle eingefangen und so ins Tierheim transportiert wurde. Hier offenbarte sich schnell unter welch furchtbaren Bedingungen die Hündin zuvor gelebt haben musste.

Smilla bestand nur aus Angst!

So ging sie bei Annäherung und ohne die Möglichkeit auszuweichen in Panik förmlich die Wände hoch. Sie kannte keine Leine und biss diese entweder sofort durch oder verfiel in eine Art Totenstarre. Außerdem zeigte sie Stereotype Verhaltensweisen, wie das zwanghafte herumkegeln des Wassernapfs, so dass dieser am Gitter fixiert werden musste.

Inzwischen sind einige Wochen vergangen. Wochen in denen Smilla, dank intensiven Trainings,  viel gelernt hat und Vertrauen zu Bezugspersonen aufbauen konnte. Sie kommuniziert gut und  zeigt inzwischen auch albernes und  kokettes Spielverhalten. Aber vor der jungen Hündin  liegt noch ein langer Weg, auf dem sie noch viele neue Herausforderungen meistern muss.

Rottweilerfreunde, die sich der Aufgabe gewachsen fühlen, die viel Zeit, Geduld und Sachverstand mitbringen, können sich im Tierheim gerne näher zu den Haltungsvoraussetzungen informieren.

 

 


Sky

Sky ist ein aufgeweckter einjähriger American Bulldog Mischling Rüde, welcher aufgrund fehlender Haltungsvoraussetzungen vom Ordnungsamt sichergestellt wurde und nun auf der Suche nach einer dauerhaften Bleibe ist.  Menschen gegenüber ist Sky sehr aufgeschlossen und freundlich, aufgrund seines Alters aber noch ein wenig stürmisch. In seinem bisherigen Leben hat er nur wenig Grundgehorsam erlernt, zeigt sich aber lernfreudig.

Im Umgang mit Hündinnen war Sky bislang unauffällig. Ein direkter Kontakt zu Rüden blieb bisher aus, er zeigte sich beim indirekten Kontakt jedoch eher angespannt.  Da damit zu rechnen ist, dass ein Kontakt nicht ganz unproblematisch verläuft, müsste dies noch genauer getestet und gegebenenfalls daran gearbeitet werden.

Eine Einzelperson oder ein kinderloses Paar, die auch Hundeerfahrung besitzen, wären für diesen unkastrierten Rüden optimal.

Interessenten brauchen in NRW die Halteerlaubnis vom Ordnungsamt.

Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Ordnungsamt der Stadt Bielefeld unter 0521/51-2251 oder 0521/51-2247.


Atos

Warum will mich denn keiner??

Er ist immer ein bisschen rund, frisst für sein Leben gern und ist ein großer Menschenfreund.

Der Stafford-Mischling Atos wurde im Mai 2018 im Tierheim abgegeben, weil seine Familie ihn ohne  Erlaubnis vom Ordnungsamt gehalten hatte.

Seitdem wartet der neunjährige Rüde vergeblich auf einen Interessenten.

Dabei mag man es als Senior doch gern ein bisschen ruhiger und gemütlicher.Und kuscheln würde Atos am liebsten den ganzen Tag!

Der Gemütshund ist mit Kindern aufgewachsen und ist vom Typ her eher ein Couchpotatoe, als ein Marathonläufer, läuft brav an der Leine und bleibt stundenweise alleine.

Mit anderen Hunden ist Atos leider nicht verträglich, ignoriert sie aber auf Spaziergängen weitgehend.

Interessenten brauchen in NRW die Halteerlaubnis vom Ordnungsamt.

An das Tragen eines Maulkorbs ist Atos gut gewöhnt.


Max

Max ist ein 9-jähriger Hovawart-Schnauzer-Mischling, der Anfang August schweren Herzens im Tierheim abgegeben wurde.

Der hübsche, kastrierte Rüde ist jagdlich äußerst ambitioniert. Hier hat er sich nicht nur auf Rehe und Hasen eingeschossen, sondern hält leider auch Katzen und Autos für jagdbar. In der Vergangenheit zeigte sich, dass er auf andere Hunde an der Leine recht ungehalten reagiert – dies lässt sich bei klarer Führung aber gut in den Griff bekommen.

Für Max suchen wir ein Zuhause ohne andere Hunde, Kleintiere und Kinder; bestenfalls bei einer Einzelperson. Bei Besuch muss es die Möglichkeit geben Max zu separieren, denn hier will er genauestens kontrollieren wer sich wann wie bewegt.

Max ist in seiner Grundhaltung ein eher unsicherer Rüde, der aber dazu neigt in für ihn bedrohlichen Situationen das Ruder zu übernehmen. Der zukünftige Halter muss also klare Strukturen vorgeben und Max deutlich machen, dass der Mensch Verantwortung übernimmt und nicht der Hund.

Wer bereit ist Max ein neues Zuhause zu geben, wird merken, dass er sich intensiv an seine Bezugsperson bindet. Er hat einen guten Grundgehorsam, geht meist entspannt an der Leine und bleibt problemlos allein. Max wird aufgrund seines ausgeprägten Jagdverhaltens und seiner Abneigung gegenüber fremden Hunden mit Maulkorb geführt. Aufgrund einer Futtermittelallergie bekommt Max spezielles Futter.


Bolle

Bolle ist das perfekte Beispiel dafür, was passieren kann, wenn ein Junghund einen schlechten Start ins Leben hat.
Bolle kommt ursprünglich aus Spanien und hat leider bereits mehrmals sein Zuhause wechseln müssen. Dies führte dazu, dass er nie irgendwo ankommen konnte. Daraus entwickelte Bolle das Verständnis, dass er alles selber regeln muss. Dies überfordert den gerade mal 6 Monate alten Mischlingsrüden, denn auf ihm lastet eine Verantwortung, der er nicht gewachsen ist.
Daraus resultieren auch einige seiner Probleme. Bolle schafft es nur schwer zur Ruhe zu kommen und besitzt eine sehr geringe Frustrationstoleranz. Gleichzeitig gerät er schnell in einen hohen Erregungslevel und verliert dann die Nerven. Dies ist besonders bei Hundebegegnungen zu beobachten, in denen er sich so sehr aufregt, dass ein Korrigieren durch den Menschen dazu führt, dass sich der Frust bei selbigem entlädt. Aus diesem Grund ist Bolle an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt, um gefahrlos mit ihm arbeiten zu können. Dadurch sind auch Gruppenspaziergänge und der gemeinsame Auslauf mit anderen Hunden bei der richtigen Führung problemlos möglich.

In seiner Grundhaltung ist er ein sehr menschenfreundlicher und gelehriger Geselle. Er bindet sich sehr an seine Bezugsperson, arbeitet gerne mit dieser und möchte gefallen.
Trotz seiner grundsätzlich freundlichen Einstellung gegenüber Kindern soll er aufgrund seines Verhaltens in ein Zuhause ohne Kleinkinder vermittelt werden. Auch Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause leben, da er diese etwas zu interessant findet.
Seine neuen Besitzer sollten Hundeerfahrung mitbringen und in der Lage sein in Situationen in denen er sich "hochfährt" die nötige Ruhe einzubringen und ihn zugleich möglichst gar nicht erst so "hochfahren" zu lassen.
Da er noch nicht so gut allein bleiben kann, sollte man sich zu Beginn viel Zeit dafür nehmen ihm dies beizubringen.
Vermittelt man Bolle die nötige Sicherheit und nimmt ihm die Verantwortung ab ist er ein treuer, angenehmer Begleiter.

Bolle befindet sich auf einer Pflegestelle.


Lilly

Die 2-jährige Lilly kam Anfang August zu uns und ist nun auf der Suche nach einem Zuhause für immer.

Lilly soll eine Mischung aus Australian Shepherd und Labrador sein. Wir vermuten, dass auch eine Portion Harzer Fuchs in ihr steckt. Aufgrund dieser Rassenzusammensetzung ist Lilly voller Arbeitseifer, lernt schnell und hat Spaß daran mit ihrer Bezugsperson neue Dinge zu erleben.

Die Langhaarhündin ist mit Rüden und souveränen Hündinnen verträglich und genießt die Zeit in unserer Hundegruppe. Nach einer Eingewöhnungszeit kann sie 4-5 Stunden allein bleiben.

Nun bringt Lilly aber auch ein Köfferchen voll mit Besonderheiten mit. Schon als Welpe zeigte sie sich ängstlich aggressiv und zeigte erste Tendenzen einer Futteraggression. Lilly geht bei Begrenzung jeglicher Art in Angriff über. Routinehandlungen wie An- und Ableinen, Bürsten, Abtrocknen, etc. sind starke Auslöser. In Situationen in denen Lilly sich in einer hohen Erregungslage befindet, muss der Mensch einen langen Atem haben um sie wieder herunter zu fahren.

Ressourcen wie ihr Körbchen und Futter beansprucht sie für sich und äußert deutlich ihren Unmut, wenn sie sie bedroht sieht.

Für Lilly wünschen wir uns ein Zuhause ohne Kinder und Kleintiere, dafür gern mit einem vorhandenen Rüden. Ein strukturierter Tagesablauf und eine klare Führung werden Lilly helfen auch in für sie stressigen Situationen wieder Ruhe zu finden.


Möhrchen

Vielleicht erinnerte seine Fellfärbung den Besitzer an eine Karotte, so dass der Dackelmischling seinerzeit zu dem ungewöhnlichen Namen Möhrchen kam.

Möhrchen ist 11 Jahre alt. Sein Besitzer, ein älterer Herr war sehr schwer erkrankt, so dass der Hundesenior von Angehörigen Ende Oktober ins Tierheim gebracht wurde.

Eine Neuvermittlung scheiterte leider, da sich zeigte, dass der selbstbewusste, aber auch sehr, sehr anhängliche Dackelmischling, seine Interessen stark vertritt.

Reglementierungen lässt er nur sehr eingeschränkt zu, und wir gehen davon aus, das sein Besitzer in der Vergangenheit immer wieder Kompromisse eingegangen ist um eventl. Beißvorfälle zu vermeiden.

Weil eine Neuvermittlung derzeit fast aussichtslos erscheint, darf sich Möhrchen am Vormittag frei im Verwaltungstrakt und Büroräumen des Tierheims bewegen. Zur Sicherheit ist er an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt worden und toleriert ihn gut.

Er vermisst eine feste Bezugsperson, einen Menschen, der nur für ihn da ist. Darum wollen wir nichts unversucht lassen, vielleicht doch noch  einen adäquaten Altersruhesitz für ihn  zu finden.

Ein Zusammenleben mit ihm ist bei Beachtung einiger Regeln und mit einem Maulkorb durchaus möglich.

Bei Interesse beraten und informieren wir Sie gern!


reserviert

Leonidas

Der einjährige Leonidas, genannt " Leo" wurde wegen Überforderung im Tierheim abgegeben. Man könnte sagen, er ist seinen Besitzern sprichwörtlich über den Kopf gewachsen.

 Mit 4 Wochen wurde er als angeblicher Labrador-Mischling von der Straße gerettet. Mittlerweile ist sicher, dass es sich bei Leonidas um einen Herdenschutzhund handelt. Herdenschutzhunde sind in einer engen Wohnsiedlung eindeutig fehl am Platz und so entstanden bereits früh Probleme mit Leonidas.

 Leonidas bewacht Haus und Hof und sollte daher in seinem neuen Zuhause dieser Aufgabe nachgehen können. Es ist wichtig, dass man die Möglichkeit hat ihn bei Besuch wegzusperren. Da er in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er sich eine Bezugsperson aussucht, wäre ein Zuhause bei einer Einzelperson empfehlenswert. Er versteht sich sehr gut mit Artgenossen und so wäre ein bereits vorhandener Hund wünschenswert.

 

 

 

 


Miriam

Die mittelgroße Mischlingshündin Miriam wurde wegen einer schweren Erkrankung ihres Besitzers Anfang März ins Tierheim zurückgebracht.

Die anhängliche Hündin hat zuvor auf einem ländlichen Anwesen gelebt, sich aber gerne auch mal selbstständig gemacht.

Kein Zaun konnte die gelegentliche Freiheitsliebe des Hundes bremsen, da Miriam ein Spezialist im überklettern von selbst sehr hohen Zäunen ist.

Eventuell wäre sie deshalb in Zukunft besser in einer Wohnung ohne Garten untergebracht. Miriam ist im Haus sehr ruhig und bellt kaum. Sie hatte immer einen eigenen Sessel zur Verfügung, den sie über alles geliebt hat. Im Haus bleibt sie problemlos stundenweise allein und fährt gerne Auto.

Mit anderen Hunden ist „Miri“ nicht immer verträglich und auch für eine Familie mit Kindern ist sie nicht geeignet. Ihr Besitzer konnte den Hund per Pfiff stets gut abrufen und auf Spaziergängen auch ableinen.



Eine Liste mit Tierpensionen, die vom Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt tierschutzrechtlich geprüft wurden finden Sie hier:

Tierpensionen