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Wesley
Es ist immer besonders tragisch, wenn ein alter Hund sein Zuhause verliert und im Tierheim abgegeben wird.
Neben dem Verlust der lange vertrauten Bezugsperson, fällt die Umgewöhnung nach jahrelang eingespieltem Tagesablauf besonders schwer. Auch dem erhöhten Ruhebedürfnis eines älteren Hundes wird der unruhige Tierheimbetrieb kaum gerecht, sodass Schlafmangel und Stress harmlose Alterzipperlein schnell verstärken.
Sollte es sich bei dem abgegeben Hund - wie hier auch Wesley - noch um einen so genannten Anlagehund handeln, sinken die Chancen noch einmal ein neues Zuhause zu finden fast auf null.
Wie kann ein Besitzer ohne zwingenden Grund seinen Hund nach 10 Jahren einer solch hoffnungslosen Situation aussetzen?
Wir haben dafür kein Verständnis.
Wesley wurde Anfang März zum Scheidungswaise.
Er ist, was Menschen betrifft, absolut gutmütig und verhält sich selbst kleinen Kindern gegenüber zärtlich und rücksichtsvoll.
Er bleibt stundenweise allein und fährt gerne Auto. Allerdings verträgt sich der Hundesenior nicht mit Artgenossen, sodass dieser Umstand die ohnehin geringe Vermittlungschance noch einmal mehr herabstuft.
Sollte das Tierheim nach 10 behüteten und umsorgten Jahren wirklich zur Endstation für Wesley werden?
Wie gut das er dies (noch) nicht weiß!
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