Stadttauben in Bielefeld

Im innerstädtischen Bereich ist sie ein häufiger Gast: Die Stadttaube. Ein Nachkomme der Felsentaube, welche durch jahrhundertelange Zucht und Haltung als Eier- und Fleischlieferant sowie Sportgerät eine Dauerpräsenz ist vielen Städten rund um die Welt geworden ist. Häufig wird ihre Gegenwart mit Missfallen betrachtet, doch die meisten Bedenken, die diesen treuen und liebenswürdigen Vögeln entgegengebracht werden, sind von Fehlinformationen und Vorurteilen geprägt. Sie übertragen nicht mehr Krankheiten als ein durchschnittlicher Wellensittich und ihr Kot ist für Steinfassaden genauso schädlich wie normaler Regen.
Um ein friedliches Koexistieren zwischen Taube und Mensch zu fördern betreiben ehrenamtliche Freiwillige, in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Bielefeld e.V. und mit Unterstützung der Stadt Bielefeld einen Taubenschlag, durch den der Taubenbestand auf ein verträgliches Maß gesunder Tiere gesenkt und gehalten werden soll.

Hier geht's zum alten und zum neuen Projekt:

 

Das „Augsburger Modell“ (bzw. „Konzept zur tierschutzgerechten Regulierung der Stadttaubenpopulation“) als PDF:

http://www.tierrechte.de/images/stories/Stadttauben/konzept_a.pdf

 

Zwei weitere renommierte Publikationen zum Umgang mit Stadttauben:

 

Allgemeine Infos und Film über das Stadttauben-Konzept:

 

Weitere Informationen:

  • Helmut Tiekötter, Vorsitzender Tierschutzverein, Tel.: 0521 – 20 71 09
  • Stephanie Elsner, Mitglied Tierschutzverein und Fachreferentin Stadttaubenprojekt, Tel. 05237 – 89 81 99